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Werkzeug · Bilder

Bilder komprimieren

Bild auswählen, Qualität schieben, Ergebnis und Ausgangsdatei direkt vergleichen. Erst wenn die Größe stimmt, speichern Sie.

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Nichts wird hochgeladen.

Warum Bildgröße die Ladezeit bestimmt

Bilder machen auf den meisten Websites den größten Teil der übertragenen Datenmenge aus, oft mehr als der gesamte restliche Seitenaufbau zusammen. Ein einziges unkomprimiertes Titelbild mit drei Megabyte lädt über eine Mobilverbindung mehrere Sekunden. In dieser Zeit sieht der Besucher nichts oder einen leeren Platzhalter. Genau diese Wartezeit misst Google als Largest Contentful Paint, und sie ist einer der Werte, die in die Bewertung der Seitenerfahrung einfließen.

Die gute Nachricht: Der Hebel ist groß und die Arbeit einmalig. Ein Foto von drei Megabyte landet nach einer sinnvollen Kompression und einer passenden Bildbreite regelmäßig bei 120 bis 250 Kilobyte, ohne dass ein Besucher den Unterschied bemerkt.

Die Reihenfolge, die am meisten spart

  1. Erst die Abmessungen. Stellen Sie fest, wie breit das Bild auf der Seite tatsächlich dargestellt wird, und bringen Sie es auf höchstens das Doppelte davon. Mehr braucht auch ein hochauflösender Bildschirm nicht.
  2. Dann das Format. WebP statt JPEG bringt bei gleicher sichtbarer Qualität typischerweise 25 bis 35 Prozent weniger Datenmenge.
  3. Zuletzt die Qualität. Schieben Sie den Regler nach unten, bis Sie im Vergleich links und rechts einen Unterschied sehen, und gehen Sie dann eine Stufe zurück.

Für den zweiten Schritt gibt es hier Bilder umwandeln, für den ersten Bilder zuschneiden und skalieren. Die ganze Kette samt Ladezeitmessung erklärt der Ratgeber Bilder für die Website optimieren.

Häufige Fragen

Wie stark kann ich komprimieren, ohne dass man es sieht?

Für Fotos liegt die Grenze meist zwischen Qualität 75 und 85. Darunter werden Flächen fleckig und Kanten bekommen Schlieren. Der Regler zeigt beide Versionen nebeneinander, damit Sie das an Ihrem eigenen Bild entscheiden können statt nach Faustregel.

Warum wird meine Datei größer statt kleiner?

Das passiert, wenn die Ausgangsdatei bereits stark komprimiert war und Sie ein verlustfreies Zielformat wählen, oder wenn Sie die Qualität höher setzen als das Original hatte. Neu zu komprimieren stellt verlorene Bildinformation nicht wieder her, es kostet nur zusätzlich Qualität.

Sollte ich ein bereits komprimiertes JPEG nochmal komprimieren?

Möglichst nicht. Jeder verlustbehaftete Durchgang verwirft Bildinformation dauerhaft. Wenn Sie das Original noch haben, komprimieren Sie lieber einmal aus dem Original heraus statt zweimal hintereinander aus der bereits verkleinerten Fassung.

Was bringt Komprimieren gegenüber kleineren Abmessungen?

Beides zusammen. Ein Foto mit 4000 Pixeln Breite, das auf der Seite nur 800 Pixel breit dargestellt wird, verschwendet Datenmenge, egal wie gut es komprimiert ist. Bringen Sie das Bild zuerst auf die tatsächlich benötigte Größe und komprimieren Sie danach.