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Grafiken

Hintergrundbilder

Quellen für großflächige Bilder, dazu die Frage, die vor der Bildauswahl kommt: Braucht die Seite überhaupt ein Hintergrundbild?

Quellen

Lizenzangaben nach bestem Wissen zum 14. August 2026. Maßgeblich ist immer die Angabe auf der Quellseite selbst – Bedingungen ändern sich.

Unsplash

Unsplash-LizenzNamensnennung nicht nötig

Große Sammlung hochauflösender Fotos, überwiegend Landschaft, Architektur und Arbeitsplatz. Kommerzielle Nutzung erlaubt, Weiterverkauf als eigenständiges Produkt nicht. Keine Zusicherung zu abgebildeten Personen, Marken und Bauwerken.

Pexels

Pexels-LizenzNamensnennung nicht nötig

Ähnlicher Umfang wie Unsplash, dazu Videomaterial. Die Lizenz ist im Wortlaut großzügig, schließt aber ebenfalls den Weiterverkauf und die Darstellung erkennbarer Personen in heiklen Zusammenhängen aus.

Openverse

verschiedene Creative-Commons-LizenzenNamensnennung je nach Datei

Suchmaschine über mehrere Sammlungen, darunter Wikimedia Commons und Flickr. Der Vorteil ist der Filter nach Lizenz, der Nachteil die Sorgfaltspflicht: Jede Datei hat ihre eigene, und CC BY verlangt die Namensnennung.

Wikimedia Commons

verschiedene, oft CC BY-SA oder gemeinfreiNamensnennung je nach Datei

Unschlagbar bei historischen Aufnahmen, Karten und Gemäldedigitalisaten. Die Lizenzangaben stehen sauber auf jeder Dateiseite, sind aber uneinheitlich – die Prüfung ist Pflicht, nicht Kür.

NASA Image and Video Library

überwiegend gemeinfreiNamensnennung nicht nötig

Aufnahmen aus Raumfahrt und Erdbeobachtung. Als Werk der US-Bundesregierung meist gemeinfrei; Ausnahmen sind einzelne Bilder von Partnerorganisationen und Aufnahmen, auf denen Personen erkennbar sind.

Erst die Frage, dann das Bild

Ein Hintergrundbild ist die teuerste Gestaltungsentscheidung einer Website. Es kostet Ladezeit, es kostet Lesbarkeit, und es muss auf jedem Seitenverhältnis zwischen schmalem Handy und breitem Monitor funktionieren. Bevor Sie eines auswählen, lohnt die Frage, was es leisten soll.

In den meisten Fällen ist die Antwort: Stimmung erzeugen im obersten Bildschirmausschnitt. Dafür braucht es kein Bild hinter der gesamten Seite, sondern eines hinter dem ersten Abschnitt. Das ist eine ganz andere Aufgabe und deutlich einfacher zu lösen.

Wenn dahinter Text stehen soll, braucht es zusätzlich eine abdunkelnde Ebene. Ohne sie wandert der Kontrast mit dem Motiv, und irgendwo ist der Text immer zu hell. Eine halbtransparente dunkle Fläche über dem Bild löst das zuverlässig – prüfen lässt sich das Ergebnis mit dem Kontrastprüfer.

Die richtige Größe

Für ein Bild, das die volle Breite einnimmt, reichen 1920 Pixel Breite in fast allen Fällen. Mehr wird nur auf sehr großen Monitoren sichtbar, kostet aber jeden Besucher Datenmenge.

Wichtiger als die Breite ist der Bildausschnitt. Ein Hochformat, das im breiten Streifen dargestellt wird, verliert oben und unten das Motiv. Legen Sie den Ausschnitt bewusst fest, statt ihn dem Layout zu überlassen.

Muster und Texturen sind der Sonderfall: Eine kachelbare Textur von 200 mal 200 Pixeln füllt jede Fläche und wiegt wenige Kilobyte. Für dezente Hintergründe ist das der effizienteste Weg.

Was die einzelnen Lizenzkürzel bedeuten und wo es teuer wird, steht unter Bildlizenzen verstehen. Wenn das Material feststeht, geht es weiter mit Bilder für die Website optimieren.

Häufige Fragen

Welche Auflösung braucht ein Hintergrundbild?

1920 Pixel Breite deckt praktisch jeden Bildschirm ab. Größer wird die Datei schwerer, ohne dass jemand den Unterschied sieht. Bei kachelbaren Texturen reichen wenige hundert Pixel.

Wie bekomme ich Text über einem Bild lesbar?

Mit einer halbtransparenten dunklen Ebene zwischen Bild und Text, üblicherweise Schwarz mit 40 bis 60 Prozent Deckkraft. Ein Farbverlauf, der nur den Textbereich abdunkelt, wirkt eleganter als eine gleichmäßige Fläche.

Darf ich Bilder aus einer Bildersuche verwenden?

Nein. Eine Bildersuche ist ein Suchwerkzeug, keine Bildquelle. Sie zeigt Bilder von fremden Websites, an denen Rechte Dritter bestehen.