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Einstieg

Website starten: die Reihenfolge, die Arbeit spart

Die meisten Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern an der Reihenfolge. Wer zuerst das System auswählt und danach überlegt, was auf die Seite soll, baut zweimal.

Sie wollen es nicht selbst machen? Dann führt Website erstellen lassen zu Kosten, Ablauf und einer unverbindlichen Anfrage.

Schritt 1: Erst der Inhalt, dann das Werkzeug

Schreiben Sie auf, welche Seiten es geben soll und was auf jeder davon steht. Fünf Zeilen je Seite reichen. Diese Liste beantwortet fast alle folgenden Fragen von selbst: Eine Seite mit fünf Unterseiten und einem Kontaktformular stellt andere Anforderungen als ein Magazin mit wöchentlichen Beiträgen oder ein Laden mit dreihundert Artikeln.

Der häufigste Fehler an dieser Stelle ist, mit der Gestaltung anzufangen. Ein Entwurf ohne echten Text sieht immer gut aus – bis der echte Text hineinkommt und dreimal so lang ist.

Schritt 2: Die Domain

Kurz, sprechbar, ohne Bindestrichketten und ohne Zahlen, deren Schreibweise unklar ist. Für deutsche Angebote ist .de weiterhin die naheliegende Endung – sie wird erwartet und schafft Vertrauen.

Zwei Punkte, die später teuer werden können: Prüfen Sie, ob der Name markenrechtlich frei ist, bevor Sie ihn drucken lassen. Und prüfen Sie, ob die Domain schon einmal in Gebrauch war – eine Domain mit Vorgeschichte kann Altlasten mitbringen, aber auch bestehende Links, die weiterhin Besucher schicken.

Schritt 3: Wo die Seite liegt

Hier gibt es drei Wege, und keiner davon ist grundsätzlich richtig:

  • Baukasten. Sie mieten Gestaltung, Technik und Hosting in einem. Am schnellsten am Ziel, dafür an einen Anbieter gebunden. Für Visitenkartenseiten und kleine Betriebe oft die vernünftige Wahl.
  • Eigenes System auf gemietetem Speicherplatz. Volle Kontrolle über Gestaltung und Funktionen, dafür Wartung, Sicherheitsaktualisierungen und Datensicherung in eigener Verantwortung.
  • Statische Seite. Die Seiten liegen als fertige Dateien auf dem Server. Sehr schnell, praktisch nicht angreifbar, bei mehreren Anbietern kostenlos zu betreiben. Braucht aber jemanden, der mit Dateien und einem Veröffentlichungsvorgang umgehen kann.

Wer die Baukästen im Detail gegenüberstellen will, ist mit einem dafür gemachten Vergleich besser bedient als mit einer Nebenbei-Tabelle – etwa der laufend aktualisierten Gegenüberstellung der besten Website-Builder bei STARK. Diese Seite hier ist ein Werkzeugkasten, kein Anbietervergleich.

Schritt 4: Das Handwerkliche

Hier fangen die Werkzeuge an zu helfen. Diese vier Dinge braucht jede Seite, unabhängig vom System:

Schritt 5: Das Rechtliche

Drei Dinge sind in Deutschland nicht optional, sobald die Seite nicht rein privat ist:

  1. Impressum. Vollständige Anbieterkennzeichnung, von jeder Seite aus mit höchstens zwei Klicks erreichbar.
  2. Datenschutzerklärung. Sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden – und die Serverprotokolle mit IP-Adressen sind bereits welche.
  3. Einwilligung, wo sie nötig ist. Für Analysewerkzeuge mit Cookies, für eingebundene Karten und Videos von fremden Servern, für Schriften von einem fremden CDN. Der einfachere Weg ist oft, diese Einbindungen zu vermeiden, statt einen Einwilligungsdialog vor die Seite zu setzen.

Eine Rechtsberatung ist das nicht. Für Mustertexte gibt es Generatoren; bei einem Geschäftsmodell mit Kundendaten lohnt die anwaltliche Prüfung.

Schritt 6: Sichtbar werden

Erst wenn die Seite steht, kommt die Suche. Search Console einrichten, Sitemap einreichen, Bing nicht vergessen – die Reihenfolge steht unter Website bei Google anmelden. Und die ernüchternde Wahrheit über Verzeichnisse, Toplisten und andere Abkürzungen steht unter Besucher ohne Toplisten.

Was den Kopfbereich jeder Seite angeht, ist Das HTML-Grundgerüst die Referenz – auch dann, wenn ein Baukasten das für Sie erledigt. Sie sollten wissen, ob er es richtig macht.

Anbieter und Angebote

Hier werden künftig konkrete Empfehlungen zu Domain, Hosting und Werkzeugen stehen. Solange wir die Anbieter nicht selbst geprüft haben, steht hier nichts – eine Empfehlung ohne Grundlage ist keine.

Sobald hier Empfehlungen stehen, sind einige davon Provisionslinks. Was das bedeutet, steht unter Über uns.

Häufige Fragen

Was kostet eine eigene Website im Jahr?

Die Domain liegt bei 10 bis 20 Euro im Jahr. Einfaches Hosting beginnt bei etwa 3 Euro im Monat, ein Baukasten mit eigener Domain bei 10 bis 15. Wer eine statische Seite baut, kommt bei mehreren Anbietern mit einem kostenlosen Tarif aus und zahlt nur die Domain. Die größte Position ist fast immer die Arbeitszeit, nicht die Technik.

Brauche ich für eine kleine Website ein Impressum?

Sobald die Seite nicht ausschließlich privat und familiär ist, ja. Das betrifft auch Vereinsseiten, Blogs mit Werbung und die Seite eines Nebenerwerbs. Fehlt es, ist das abmahnfähig. Dasselbe gilt für die Datenschutzerklärung, sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden – und das beginnt bereits bei den Serverprotokollen.

Baukasten oder eigenes System?

Ein Baukasten nimmt Ihnen Technik ab und bindet Sie an einen Anbieter. Ein eigenes System gibt Ihnen Kontrolle und legt Ihnen Wartung auf. Für eine Visitenkartenseite mit fünf Unterseiten ist der Baukasten meist die vernünftige Wahl; sobald eigene Funktionen, ein Umzug oder viele Inhalte im Spiel sind, dreht sich das.

Wie lange dauert es, bis meine Seite bei Google steht?

Von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen. Bei einer brandneuen Domain ohne eingehende Links dauert es am längsten. Ein Link von einer Seite, die Google regelmäßig besucht, beschleunigt es mehr als jede Einreichung.