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Werkzeug · Web

QR-Code erstellen

Inhalt eingeben, Code herunterladen. Der Inhalt steckt direkt im Code, es gibt keine Weiterleitung über einen fremden Server und damit auch kein Ablaufdatum.

Läuft vollständig im Browser. Ihre Dateien verlassen das Gerät nicht.

Warum viele kostenlose QR-Codes irgendwann tot sind

Ein QR-Code kann seinen Inhalt auf zwei Arten tragen. Entweder steht die Zieladresse direkt im Code – dann ist er statisch und funktioniert, solange die Zieladresse existiert. Oder der Code zeigt auf einen Kurzlink des Anbieters, der von dort weiterleitet. Das nennt sich dynamischer Code und hat einen Vorteil: Man kann das Ziel später ändern, ohne neu zu drucken.

Der Preis dafür ist eine dauerhafte Abhängigkeit. Verschwindet der Anbieter, wechselt er ins Bezahlmodell oder stellt er die Kurzdomain um, sind alle gedruckten Codes gleichzeitig unbrauchbar – auf Visitenkarten, Speisekarten, Schildern und Verpackungen. Genau das ist in den vergangenen Jahren mehrfach passiert.

Dieses Werkzeug erzeugt ausschließlich statische Codes. Es gibt keine Nachverfolgung, keine Statistik und kein Konto – dafür funktioniert der Code auch dann noch, wenn es diese Seite nicht mehr gibt.

Größe und Rand beim Druck

Zwei Dinge entscheiden darüber, ob ein gedruckter Code zuverlässig gelesen wird. Erstens die Kantenlänge im Verhältnis zum Leseabstand: mindestens ein Zehntel. Zweitens die helle Ruhezone ringsum, die vier Modulbreiten betragen muss. Die Norm verlangt sie, weil der Scanner die Begrenzung des Codes finden muss. Ein Code, der randlos in eine farbige Fläche gesetzt wird, ist der häufigste Grund für „scannt nicht“. Die hier erzeugten Dateien bringen diesen Rand bereits mit – schneiden Sie ihn nicht weg.

LeseabstandMindestkantenlängeTypischer Einsatz
30 cm3 cmVisitenkarte, Flyer, Speisekarte
1 m10 cmAufsteller, Schaufenster, Plakat innen
5 m50 cmGroßplakat, Messewand

Wenn Sie den Code in ein Layout einbauen, hilft Farbpalette und Kontrastprüfer beim Prüfen, ob Ihre Wunschfarben genug Unterschied haben. Für die Marke im Browser-Tab gibt es den Favicon-Generator.

Häufige Fragen

Läuft der QR-Code irgendwann ab?

Nein. Der Code enthält Ihren Inhalt direkt, nicht den Umweg über eine Kurz-URL. Viele kostenlose Anbieter erzeugen in Wahrheit einen Code, der auf ihren eigenen Server zeigt und von dort weiterleitet – wird der Dienst eingestellt oder der Gratistarif beendet, ist jeder gedruckte Code tot. Hier passiert das nicht, weil es keine Weiterleitung gibt.

Welche Fehlerkorrektur soll ich wählen?

Für Bildschirmanzeige reicht L oder M. Für gedruckte Codes, die verkratzen, verschmutzen oder teilweise verdeckt werden können, nehmen Sie Q oder H. Die höhere Stufe macht den Code dichter, weil mehr Prüfdaten hineinmüssen, und damit brauchen Sie mehr Fläche beim Druck.

Wie groß muss ein QR-Code gedruckt sein?

Als Faustregel gilt: Kantenlänge mindestens ein Zehntel des Leseabstands. Ein Code, der aus einem Meter Entfernung gescannt wird, braucht also etwa zehn Zentimeter. Dazu kommt der helle Rand von vier Modulbreiten, den die Norm verlangt – ohne ihn finden viele Scanner den Code nicht.

PNG oder SVG?

Für den Druck immer SVG: Es ist ein Vektorformat und bleibt in jeder Größe gestochen scharf. PNG ist richtig für die Anzeige im Web oder wenn ein Programm keine SVG-Dateien annimmt.

Darf ich die Farben ändern?

Ja, aber der Kontrast muss stimmen und die Vordergrundfarbe muss die dunklere sein. Ein heller Code auf dunklem Grund wird von vielen Scannern nicht erkannt. Halten Sie mindestens 40 Prozent Helligkeitsunterschied ein und lassen Sie den Rand hell.