Werkzeug · Bilder
WebP in JPG umwandeln
WebP-Dateien in JPG umwandeln, ohne Anmeldung und ohne Upload. Die Umwandlung passiert auf Ihrem Gerät.
Läuft vollständig im Browser. Ihre Dateien verlassen das Gerät nicht.
WebP-Dateien hierher ziehen oder klicken zum Auswählen
Mehrere Dateien möglich. Nichts wird hochgeladen.
Wofür Sie überhaupt noch ein JPG brauchen
WebP ist das bessere Format – für Websites. Bei gleicher sichtbarer Qualität ist eine WebP-Datei ungefähr ein Viertel bis ein Drittel kleiner als das entsprechende JPG, und Transparenz kann es auch noch. Genau deshalb speichern immer mehr Websites ihre Bilder so ab, und genau deshalb landen WebP-Dateien im Download-Ordner von Leuten, die damit nichts anfangen können.
Denn außerhalb des Browsers ist die Lage anders. Diese Stellen nehmen bis heute regelmäßig kein WebP an:
- Formulare von Behörden und Versicherungen. Uploadfelder sind dort oft auf
.jpg,.pngund.pdfbeschränkt. - Druckereien und Fotodienste. Wer einen Fotokalender oder Visitenkarten bestellt, lädt in aller Regel JPG oder TIFF hoch.
- Ältere Office-Versionen. Word und PowerPoint vor Microsoft 365 fügen WebP nicht ein oder stellen es nicht dar.
- Bildbearbeitung mit ein paar Jahren auf dem Buckel. Photoshop öffnet WebP erst ab Version 23.2 ohne Zusatzmodul.
- Ebay, Kleinanzeigen und manche Shopsysteme. Die Bilderverwaltung dort ist häufig älter als das Format.
In all diesen Fällen ist JPG kein Rückschritt, sondern schlicht das Format, das überall ankommt. Es ist von 1992 und wird von wirklich jedem Programm gelesen, das Bilder anzeigen kann.
Warum der Regler hier auf 92 steht
Bei den meisten Komprimierwerkzeugen ist die Voreinstellung 80 oder 85, weil dort das Ziel eine kleine Datei ist. Hier ist das Ziel ein anderes: Ihre WebP-Datei wurde schon einmal verlustbehaftet komprimiert, meist von einem Content-Management-System, das die Dateigröße drücken wollte. Beim Speichern als JPG kommt eine zweite Kompression obendrauf.
Zwei Kompressionen hintereinander verstärken sich, und zwar besonders an harten Kanten: Text im Bild, Logos, Diagramme. Was nach dem ersten Durchgang noch als leichte Unschärfe durchging, wird nach dem zweiten zu sichtbaren Schlieren rund um jede Kante. Mit 92 bleibt die Datei zwar größer als nötig, das Bild sieht aber aus wie das Original. Wenn Sie danach wirklich Platz sparen müssen, ist der richtige Weg der JPG-Komprimierer in einem zweiten Schritt – dort sehen Sie den Größenunterschied direkt neben dem Bild.
Transparenz: die eine Sache, die verloren geht
WebP kann transparente Flächen speichern, JPEG nicht. Das ist keine Einstellungssache, sondern liegt am Format: JPEG hat schlicht keinen Kanal dafür. Beim Umwandeln muss die Transparenz also durch eine Farbe ersetzt werden.
Das Werkzeug nimmt dafür standardmäßig Weiß. Das passt, solange das Bild auf weißem Grund landet – in einem Word-Dokument, in einem Formular, auf einem Ausdruck. Landet es auf einem farbigen Hintergrund, stellen Sie die Farbe vorher ein, sonst hat Ihr Logo einen weißen Kasten um sich. Wenn die Transparenz erhalten bleiben muss, ist JPG das falsche Ziel: nehmen Sie dann das freie Umwandeln-Werkzeug und wählen PNG.
So gehen Sie vor
- WebP-Dateien in die Fläche ziehen. Mehrere auf einmal sind möglich.
- Qualität stehen lassen, wenn das Bild genau aussehen soll wie vorher. Für ein Vorschaubild in einer E-Mail reichen auch 80.
- Bei Logos und Grafiken mit Transparenz die Füllfarbe passend wählen.
- Auf „In JPG umwandeln“ klicken und einzeln oder gesammelt speichern.
Der umgekehrte Weg
Wenn Sie Bilder für eine eigene Website vorbereiten, laufen Sie in die andere Richtung: dann ist WebP das Ziel und JPG die Quelle. Dafür gibt es JPG in WebP. Welches Format wofür taugt und wo AVIF inzwischen steht, steht ausführlich im Ratgeber unter Bildformate im Vergleich. Wer Bilder für eine Website nicht nur umwandeln, sondern richtig aufbereiten will, findet die Reihenfolge in Bilder für die Website optimieren.
Häufige Fragen
Warum kann ich meine WebP-Datei nicht öffnen?
Weil das Programm älter ist als das Format. WebP stammt von 2010 und wurde erst ab etwa 2020 breit unterstützt. Windows öffnet WebP seit Windows 10 in der Fotoanzeige, ältere Systeme nicht. Photoshop kann es erst seit Version 23.2 ohne Zusatzmodul, Word und PowerPoint fügen es je nach Version nicht ein, und viele Onlineformulare von Behörden, Druckereien und Kleinanzeigenportalen nehmen nur JPG und PNG an. In all diesen Fällen ist die Umwandlung in JPG der kürzeste Weg.
Verliere ich Qualität, wenn ich WebP in JPG umwandle?
Etwas, ja. WebP-Dateien aus dem Web sind fast immer schon verlustbehaftet komprimiert. Beim Umwandeln in JPG wird ein zweites Mal komprimiert, und zwei Kompressionen hintereinander addieren sich. Bei Qualität 90 ist der Unterschied auf einem Bildschirm nicht zu sehen, bei 60 schon. Deshalb steht der Regler hier auf 92 und nicht auf 80: die Datei soll nicht möglichst klein werden, sie soll möglichst genau aussehen wie das Original.
Wird meine Datei irgendwo hochgeladen?
Nein. Der Browser liest die Datei von Ihrer Festplatte, zeichnet sie auf ein Canvas-Element und schreibt sie als JPG wieder heraus. Es gibt keinen Server, der die Datei zu sehen bekommt. Sie können die Verbindung nach dem Laden der Seite trennen, das Werkzeug arbeitet weiter.
Was passiert mit transparenten Flächen?
JPEG kennt keinen Alphakanal, Transparenz kann es also nicht speichern. Transparente Bereiche werden mit der Farbe gefüllt, die Sie rechts wählen. Standard ist Weiß, weil das für die meisten Dokumente und Formulare passt. Wenn das Bild auf farbigem Grund landet, stellen Sie die Farbe vorher passend ein – nachträglich lässt sich das nicht mehr trennen.
Bleiben EXIF-Daten erhalten?
Nein. Der Weg über das Canvas-Element verwirft alle Metadaten, also auch Aufnahmeort, Kameramodell und Aufnahmezeitpunkt. Für Bilder, die verschickt oder veröffentlicht werden, ist das ein Vorteil. Wenn Sie die Aufnahmedaten brauchen, sichern Sie das Original.
Kann ich mehrere Dateien auf einmal umwandeln?
Ja. Ziehen Sie beliebig viele WebP-Dateien in die Fläche. Jede wird einzeln umgewandelt, und am Ende können Sie alle zusammen speichern. Der Browser lädt sie dann nacheinander mit kurzem Abstand herunter, weil er gleichzeitige Downloads sonst als Popup-Flut blockiert.
Weitere Werkzeuge
Bild umwandeln
Das freie Werkzeug für jede Formatkombination
Bilder komprimieren
Dateigröße senken, Qualität selbst bestimmen
Bilder zuschneiden
Zuschneiden und auf Zielmaße bringen
Alle Werkzeuge in der Übersicht, dazu passende Anleitungen im Ratgeber.